Der Bolero, den wir heute kennen, hat seine Anfänge vor allem in Kuba – um etwa 1885 – und in anderen Ländern Mittelamerikas wie Puerto Rico, Mexiko und der Dominikanischen Republik. Die traditionelle „dois pra lá, dois pra cá“ (zwei nach vorn, zwei zurück) ist die Hauptfigur. Man tanzt ihn langsam und einfach.

In Brasilien hat sich der Bolero zu komplexeren Einzugsbewegungen des Tangos, wie „Trocadilhos“, „Caminhadas“, „Cruzados“ und Drehungen entwickelt. Mitte der 90er Jahre breitete sich die neue Art des Boleros im ganzen Land aus und wird bis heute praktiziert.

Wen das Bolerofieber gepackt hat, der kann den mitreißenden und romantischen Rhythmen nicht mehr widerstehen.